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Neues Handykonzept „Flip“

Die Entwicklung der Mobiltelefone ist eine der rasantesten der neuen Geschichte. Immer moderner und vielseitiger werden die ständigen Begleiter.

Doch ihre äußere Form hat sich über die Jahre einigermaßen bewahrt, denn ob Barrenhandy, Smartphone oder aufklappbare bzw. aufschiebbare Mobiltelefone: Sie sind alle mehr oder weniger flach und mehr oder weniger rechteckig.

Zumindest waren sie es – bis jetzt. Denn Designer Kristian Ulrich Larsen stellt nun ein neues Konzept vor – mit dem eben so simplen wie stylischen Namen „Flip“. Es handelt sich hierbei um eine Kombination aus drei leicht gebogenen Touchscreens, die sich variabel umklappen lassen.

Die Idee hinter dem Design ist, dass das Handy für jeden gewünschten Gebrauch die passende Form annehmen kann. Während es zusammengeklappt noch wie ein normales Smartphone aussieht, lässt es sich auch zu einer Art Mini-Notebook umformen, das entweder mit Touchscreentastatur oder mit der zudem eingebauten manuellen Tastatur bedienbar ist.

Das wohl Innovativste des Designs ist jedoch die Möglichkeit, das Gerät so aufzuklappen, das die drei Touchscreens außen liegen, so dass es die Form eines hohlen dreieckigen Prismas annimmt. So kann es dann beispielsweise als Uhr auf den Nachttisch gestellt oder sogar zum Filme-Schauen auf dem Mini-Display verwendet werden. Darüber hinaus bietet es außerdem die Möglichkeit, mit Drehen anstatt durch Scrollen durch die Kontaktliste zu kommen.

Auch ermöglicht das neue Konzept, entweder den Inhalt einer Application auf drei Bildschirme zu expandieren oder aber auf den verschiedenen Screens mehrere Applications gleichzeitig offen zu haben. Das Gerät soll sich von der Masse der Smartphones abheben und durch seine neue Form nicht nur interessanter, sondern zudem auch nützlicher sein.

Ob das Konzept umsetzbar ist, wird sich mit der Zeit zeigen. Solange werden wir jedoch noch mit normalen Mobiltelefonen vorlieb nehmen müssen, was zudem wahrscheinlich auch im Falle einer Verwirklichung dieser originellen Idee noch eine ganze Weile die günstigere Variante bleiben wird.

Veröffentlicht am 2. Februar 2011

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